75 Helfer löschen Feuer in Wohnhaus
Feuerwehrleute haben am Mittwochabend ein Feuer in einem Wohnhaus in Hämelerwald gelöscht. Als Brandursache vermutet die Polizei einen Fehler beim Umgang mit dem Holzofen. von eike brunhöber hämelerwald. So wie tags zuvor beim Hausbrand in Kolshorn waren 75 Helfer im Einsatz. Die 71-jährige Bewohnerin des Hauses an der Niedersachsenstraße in Hämelerwald hatte ihre Öfen im Esszimmer und im Wohnzimmer angefeuert und sich dann zum Schlafen hingelegt. Kurz darauf wurde sie von Knistergeräuschen geweckt. Das Esszimmer stand da bereits in Flammen. Sie rief die Feuerwehr und konnte sich in Sicherheit bringen. Möglicherweise stand Holz direkt vor einem der Öfen, als die Frau schlief, hieß es gestern von der Polizei. Sie ermittelt wegen des Verdachts auf fahrlässige Brandstiftung. Den Sachschaden schätzt sie auf 80?000 Euro. Inklusive eines Einsatzes auf der Autobahn?2, wo die Feuerwehr einen Lastwagenfahrer nach einem Unfall aus dem Fahrzeug befreien musste, hatten die Lehrter Ortsfeuerwehren somit an drei Tagen drei Großeinsätze zu bewältigen. Hinzu kamen seit Montag ein Verkehrsunfall an der B?65 in Ahlten, ein festsitzender Fahrstuhl in einem Gebäude an der Lehrter Blumenstraße, drei Fehlalarme, ein Papierkorbbrand am Lehrter Bahnhof und die Rettung einer hilflosen Person aus einer Wohnung an der Ahltener Straße. Insgesamt ergaben sich zehn Einsätze in vier Tagen: „Dies kennen wir sonst nur bei Unwetter“, sagt Lehrtes Stadtbrandmeister Jörg Posenauer.
Von dem Feuer im Wohnhaus an der Niedersachsenstraße in Hämelerwald ist das gesamte Erdgeschoss erfasst. Wegen der niedrigen Temperaturen gefriert das Löschwasser sofort.Feuerwehr
Quelle: HAZ; Anzeiger vom 03.02.2012
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Wohnhaus gerät in Brand
75 Feuerwehrleute haben gestern Nachmittag den Brand in einem Einfamilienhaus in Kolshorn löschen müssen. Der Einsatz dauerte mehrere Stunden, weil der Frost die Bedingungen für die Feuerwehrleute erschwerte. von eike brunhöber kolshorn. Die Qualmwolken waren immens: Immer wieder stiegen mächtige Schwaden aus dem hinteren Teil des Wohnhauses am Burgdorfer Kirchweg in Kolshorn auf. Die Bewohner konnten froh sein, dass sie zum Zeitpunkt der starken Rauchentwicklung schon längst in Sicherheit waren. Das Feuer war im hinteren Teil des Hauses entstanden, in dem sich ein Schuppen befand. In diesem wurden Kleintiere gehalten und – im oberen Bereich – Stroh gelagert. Dieses geriet in Brand. Ob Tiere zu Schaden kamen, war gestern noch nicht klar. Auch über die Brandursache hatte die Feuerwehr noch keine Erkenntnisse. Als die ersten Rettungskräfte eintrafen, schlugen Flammen aus dem Dach. Der starke Frost erschwerte den Einsatz: „Das verspritzte Löschwasser gefror sofort, deshalb konnte niemand auf das Dach klettern“, sagte Feuerwehrsprecher Stephan Keil. Angesichts dieser Gefahr konnten sich die Feuerwehrleute den Flammen im Dach nur mit einer Drehleiter nähern. Dies zog die Löscharbeiten und die spätere Suche nach Glutnestern in die Länge. „Das Feuer selbst hatten wir schnell unter Kontrolle“, sagte Keil. Die Helfer ließen extra eine zweite Drehleiter aus Hämelerwald kommen. Erst nach mehreren Stunden konnten sie sicher sein, alle Glutnester gelöscht zu haben. Obwohl der Einsatz lange dauerte, durften sie am Ende zufrieden sein. Nicht nur die Nachbarhäuser blieben von den Flammen verschont, sondern auch das mit dem Schuppen verbundene Haupthaus mit dem Wohnbereich. Acht Feuerwehren waren im Einsatz. Die 75 Feuerwehrleute kamen aus Kolshorn, Lehrtes Kernstadt, Ahlten, Aligse, Röddensen, Steinwedel, Hämelerwald und Immensen.
Großeinsatz unter schwierigen Bedingungen: Feuerwehrleute löschen den Brand in einem Wohnhaus am Burgdorfer Kirchweg in Kolshorn. Da das Gefrieren des verspritzten Löschwassers Rutschgefahr bedeutet, können sich die Helfer den Flammen nur mit einer Drehleiter nähern.Brunhöber
Quelle: HAZ; Anzeiger vom 01.02.2012
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Auto gestohlen und angezündet
Arpke/Hämelerwald. Erst gestohlen, dann in Brand gesetzt: Unbekannte haben am Sonntag einen Ford Galaxy von einem Parkplatz in Arpke gestohlen. Gegen 22.50 Uhr ging der Wagen im Hämeler Wald, nahe der Heinrich-Kobbe-Straße, in Flammen auf. Die Polizei beziffert den Schaden auf 20?000 Euro. Die Ermittler meinen, dass das Feuer vorsätzlich gelegt wurde. Ein 24-jähriger Autofahrer hatte am Sonntag gegen 22.50 Uhr das brennende Auto im Wald als Erster bemerkt und die Feuerwehr gerufen. Als wenige Minuten später die Einsatzkräfte eintrafen, war von dem Ford nicht mehr viel zu retten. Das Auto war gegen 16 Uhr an der Arpker Doktorstraße abgestellt und von dort gestohlen worden. Wer Verdächtiges beobachtet hat oder Angaben zur Brandstiftung machen kann, sollte seinen Hinweis an den Kriminaldauerdienst unter Telefon (0511) 1095555 richten.ac Quelle: HAZ; Anzeierger vom 17.01.2012
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Familie verliert Hab und Gut Lehrte. Der Alarm ging gegen 21Uhr bei der Feuerwehr ein, die umgehend mit einem Großaufgebot ausrückte. Als die Einsatzkräfte am Brandort eintrafen, schlugen laut Stadtbrandmeister Jörg Posenauer die Flammen bereits aus dem Dach. Die Bewohner des Hauses hätten sich jedoch schon vor dem Eintreffen der Rettungskräfte allesamt unversehrt Ins Freie retten können. Dabei handele es sich um drei Familien, von denen eine im Obergeschoss gewohnt habe. Dort haben sich vermutlich dramatische Szenen abgespielt. Eine Mutter habe ihre drei Kinder aus dem Bett holen und diese, nur im Schlafanzug bekleidet, ins Freie bringen müssen, sagt Posenauer. Mutter und Kinder hätten durch das Feuer alles verloren. Noch in der Nacht habe man aus der eilends aufgeschlossenen DRK-Kleiderkammer warme Kleidung für die Familie besorgt. Alle Bewohner des Hauses seien zunächst bei Bekannten und Verwandten untergekommen. Die Feuerwehr meint, dass das gesamte Gebäude, das vor vielen Jahren eine beliebte Gastwirtschaft beherbergte, nicht mehr bewohnbar ist. Die Polizei schätzte den Schaden gestern auf rund 150 000 Euro. Noch haben die Brandermittler ihre Arbeit nicht abgeschlossen. Ersten Erkenntnissen zufolge entstand das Feuer in der Küche der Dachgeschosswohnung und griff dann schnell auf andere Bereiche des Hauses über. Weitere Angaben zur Brandursache machte die Polizei gestern nicht. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei sollen heute wieder aufgenommen werden.
Flüssiges Bitumen tropft brennend vom Dach
Es war etwa 5.30 Uhr – mehr als sieben Stunden nach dem Alarm – als die Feuerwehr endlich „Feuer aus“ melden konnte. Zuvor hatten sich die Löscharbeiten an der Iltener Straße ausgesprochen schwierig gestaltet: Fast 100 Einsatzkräfte aus der Kernstadt, aus Ahlten, Aligse, Immensen und Hämelerwald kämpften gegen die Flammen. Doch das reichte nicht: Schließlich musste Hilfe von der Berufsfeuerwehr aus Hannover anrücken, denn nur sie verfügt über einen Leiterwagen mit sogenannter Teleskopmastbühne. Dieser ermöglichte es, Löschmittel direkt von oben auf den Brandherd zu spritzen. Den Dachboden zu betreten sei wegen akuter Einsturzgefahr nicht möglich gewesen, sagt Stadtbrandmeister Jörg Posenauer. Die Feuerwehrleute hatten außerdem ihre liebe Not mit den mit Bitumen verarbeiteten Dachschindeln. Immer wieder fielen brennende Tropfen der Substanz ins Innere des Hauses und entfachten das Feuer neu.ac Quelle: HAZ; Anzeiger vom 17.01.2012
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